Überschrift 2

Introducing: Strings & Guitar!

Jetzt, nur mehr wenige Tage vor Festivalstart, geht es auch in den Endspurt was die Präsentation der Mitwirkenden angeht. Heute kurz einige Infos zu allen Strings und dem Mann an der Gitarre! Sie Alle sind Teil der onQ.20 Besetzung und wir freuen uns extrem darüber! Yay!

Marianna Oczkowska: Geige

Diesen Text haben wir beim RSO geklaut ;)
"Die 1983 in Warschau geborene Geigerin Marianna Oczkowska studierte an der Fryderyk Chopin Musikuniversität Warschau und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Diplome mit Auszeichnung).

Marianna Oczkowska ist eine international aktive und gefragte Interpretin der neuen Musik. Sie ist Gründungsmitglied des Ensembles Platypus für neue Musik, das außer reger Konzerttätigkeit mehrere Aufnahmen gemacht und zahlreiche Workshops gegeben hat. Darüber hinaus wirkt sie beim Ensemble „die reihe“ sowie beim ensemble xx. jahrhundert, Ensemble Kontrapunkte, Ensemble Wiener Collage, Schallfeld Ensemble und Studio Dan mit. Sie arbeitet regelmäßig mit Komponisten zusammen, die ihr bereits mehrere Werke widmeten. Sie tritt bei renommierten internationalen Festivals für Neue Musik als Solistin und Kammermusikerin auf (u. a. Festival Wien Modern, Festival Klangspuren Schwaz, Meridian Festival Bukarest). Sie ist Mitglied des Hans Rott Quartetts sowie Dozentin beim Wiener Jeunesse Orchester und beim Camp Styria – Internationalen Orchester-Camp für neun- bis 16-Jährige. Die Gewinnerin zahlreicher Preise und Stipendien (u. a. Würdigungspreis der Musik-Universität Wien, Orchesterakademie Ossiach) war auch Mitglied renommierter Jugendorchester (u. a. European Union Youth Orchestra, Gustav Mahler Jugendorchester, Pacific Music Festival Orchestra).

Sie ist seit 2011 Stimmführerin der zweiten Violinen des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien."


Sophia Goidinger Koch: Geige
Sophia lebt in Wien und arbeitet als freischaffende Musikerin für zeitgenössische und improvisierte Musik. Studiert hat Sophia Violine und Viola am Mozarteum Innsbruck bei Christos Kanettis, an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Univ.-Prof. Thomas Fheodoroff. 2015 schloss sie ihr Studium der "Aufführungspraxis in zeitgenössischer Musik" am Klangforum Wien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz mit Auszeichnung ab. Sie ist Geigerin und Bratschistin des Studio Dan und des Ensemble Platypus. Außerdem ist sie Mitbegründerin von strings&noise (mit Maiken Beer) und Ubiq!(mit Mathias Koch). Sie ist häufiger Gast bei vielen anderen Ensembles und Orchestern, darunter das Klangforum Wien, das Ensemble Schallfeld und das Ensemble Phace.
 Kollaborationen gab es bereits mit Vinko Globokar, Michel Doneda, Elliott Sharp, Gunter Schneider, Burkhard Stangl, Renald Deppe, Frank Gratkowski, Clemens Wenger, Maja Osojnik und Daniel Riegler zusammenzuarbeiten; und sie besuchte Meisterkurse und Workshops bei Christian Wolff, Pierluigi Billone, Francesco Filidei, Georg Friedrich Haas, Ernst Kovacic sowie mit dem Klangforum Wien. 

Martina Bischof: Viola
Martina studierte klassische Viola in München, Oberschützen und Wien, sowie Instrumentalpädagogik Jazz mit Schwerpunkt Komposition in Linz. Neben ihrer Tätigkeit als Musikpädagogin ist Martina Bischof freiberuflich in verschiedenen musikalischen Genres tätig. Unter anderem ist sie Mitglied von Studio Dan, einem jungen Ensemble für experimentelle Musik und Mitglied des niederösterreichischen Max-Brand-Ensembles für Neue Musik. Mit ihrem Crossover Duo Profundkontra (mit dem Kontragitarristen Emmerich Haimer) tritt sie regelmäßig im In-und Ausland auf (Schrammelklangfestival, TFF Rudolstadt, Theater am Spittelberg, etc).

Maiken Beer: Cello
Maiken hat an der Musikuniversität Graz Konzertfach Violoncello (2004 Mag. art.) studiert, außerdem auch Instrumentalpädagogik (2005 Bakk. art.). Sie war zwei Jahre im Rahmen eines Auslandsstudiums an der “Escolade Musica” de Barcelona und ist Preisträgerin nationaler Wettbewerbe und des Alpen Adria Wettbewerbes Gorizia. Maiken arbeitet im Bereich klassischer, zeitgenössischer und improvisierter Musik als freischaffende Cellistin für Orchester, Ensembles und Bands. Sie ist Gründerin des Duos „celloduoburghardtbeer“ und Cellistin der Big Band Studio Dan. In der Liste ihrer Kollaborationen findet man u.a. die Jeunesse Wien (Triolino), die performance group Wildlaks, das Theater am Ortweinplatz (TaO!), das Ensemble Theater, die Neuen Oper Wien, die JazzWerkstatt Wien, das Ensemble szene instrumental, das Black Page Orchestra, das Janus Ensemble und das Ensemble Reconsil. Seit 2004 lehrt sie Cello, Klavier und Elementares Musizieren an der Musikschule Kapfenberg. 

Peter Rom: GUITAR
Peter hat am Berklee College of Music, Boston/USA studiert, Practical Training in Los Angeles/USA, Studien u.a. bei Mick Goodrick und Bret Wilmott, Steve Rochinski, Tiger Okoshi und Jazz-Gitarre am Konservatorium der Stadt Wien diplomiert. Er ist heute Dozent am VMI und lehrt an der Musikschule Tulln Gitarre. Er wart Mitbegründer der JazzWerkstatt Wien (2004) und von JazzWerkstatt Records (2004), ist als künstlerischer Leiter bei der JazzWerkstatt Wien und dessen Festival tätig und in seiner Liste an Kooperationen stehen unter anderem: Andreas Schaerer,  Martin Eberle, Die Strottern, Rodney Holmes, Max Nagl, Dorian Concept, Renee Benson, Julian Sartorius, Manu Mayr, Violetta Parisini, Lylit, Christof Dienz, Klangforum Wien, Neue Oper Wien, Wiener Symphoniker, Elliott Sharp, Vincent Pongracz, Clemens Wenger, Clemens Salesny, Sixtus Preiss und viele mehr. Peter hat bereits eine ganze Reihe an Auszeichnungen erhalten und kann auf eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland zurückblicken. Unter den aktuellen Projekten auf seiner Website findet ihr: Synesthetique4, Jazzwerkstatt Wien, Rom/Schaerer/Eberle, Die Strottern und Jazzwerkstatt Wien, Trio Trara und andere mehr...

 

Und hier sind die Websites:

http://www.goidingerkoch.com/ 

http://www.violetspin.com/ 

https://www.juliapurgina.net/

https://studiodan.at/ensemble/musikerinnen/

http://www.peterrom.com/

Introducing: SAX!

Nächster Streich: Die Saxophon-Abteilung des onQ.20 Ensembles kann sich sehen lassen!

Fabian Rucker, Astrid Wiesinger, Wolfgang Puschnig, Clemens Salesny, Leonhard Skorupa, Viola Falb und Anna Tsombanis. Sie alle bilden gemeinsam den mächtigen Kern rund um Saxophon, Klarinette und Flöten.  (Die Liste ist total random aufgezählt)

Wir versuchen, jeder und jedem hier einen kurzen Absatz zu widmen und dem gerecht zu werden was sie alle bereits an künstlerischen Leistungen und Etappen in ihren Karrieren als Kreative und Musiker*innen mitbringen. 


Fabian Rucker hat Jazz / Jazzsaxophon an der MdW und der Anton-Bruckner Universität studiert und danach an beiden Universitäten gelehrt (an der A.B. Universität bis heute), wurde mit dem Hans-Koller Preis ausgezeichnet (2008) und hat in unzähligen Projekten mitgewirkt. Seine eigenen Projekte wie Fabian Rucker 5 waren bereits in NY beim Blue Note Jazzfestival, mit Rucker / Wiesinger / König Saalfelden und an vielen anderen Konzertlocations und seine Kollaborationen sowohl als Musiker als auch Produzent umfassen eine ganze Reihe bekannter nationaler und internationaler Künstler*innen und Künstler: Namby Pamby Boy, Bobby Previte, Charlie Hunter, Thomas Gansch, Lylit, Mike Gamble, Paul Gulda, Michael Mantler, Jim Black, Mühlbacher USW, Christian Muthspiel, Mathias Rüegg, Wolfgang
Muthspiel, Marco Eneidi, Sunny Murray, Zeena Parkins, Nels Cline, John Medeski, Jamie Saft, Jen
Shyu, Jonathan Haffner, Kurt Kotheimer, romcom, Mathieu Michel, Gerald Preinfalk, Wolfgang
Puschnig, Harry Sokal, David Helbock, Alegre Correa, SK Invitational, Sunny Murray, Janus Ensemble
Wien, Max Brand Ensemble, Nouvelle Cuisine, Gerd Hermann Ortler Orchestra, Silke SILK Grabinger,
Flip Philipp/Ed Partyka Dectet, Beni Schmid, Frank Schwinn, David Murray, Brittany Bosco, Erik Rico,
Lia Pale, Maria Bill, Gerald Preinfalk, Peter Herbert, Philipp Nykrin, Andreas Lettner, Stephan Kondert,
TEXTA, Blumentopf, Flip, Mono und Nikitaman, Russkaja u.v.m.


Astrid Wiesinger hat Jazz-Saxophon an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Klaus Dickbauer und Martin Fuss, an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Peter Herbert und Christoph Cech, sowie an der Hochschule fur Musik Luzern studiert. Sie ist Teil des chamber jazz-Trios „l u c h s“ und des Duos „Duo 4675“, wo sie ihre eigenen Kompositions- und Improvisationskonzepte, sowie performative Ideen miteinbringt. Daneben ist sie in traditionellen bis experimentellen Jazz- und Improvisationssettings zu finden, so z.B. in der „Nouvelle Cuisine Big Band“, dem „Christoph Cech Jazz Orchester Project“, dem „Orjazztra Vienna“ (Leitung: Christian Muthspiel) oder dem siebenköpfgen Art-Pop-Ensemble „e c h o boomer“ (Leitung: Beate Wiesinger). Immer wieder wird sie auch als Solistin und Studiomusikerin eingeladen, so z.B. bei Mathias Ruegg/Lia Pale, Yasmo & Die Klangkantine, Vincent Pongracz Synesthetic Octet.

Wolfgang Puschnig zu beschreiben, in einem kurzen Absatz, geht schlecht! Es gäbe viel zu sagen, aber in ein paar Zeilen ist das nicht leicht, also nehmen wir einen Fleckerlteppich aus Informationen: Geboren 1956 am Koordinatenpunkt 46° 27' N / 14° 18' O, oder wie der Laie sagt, "Klagenfurt", war für Wolfgang Puschnig Kärnten, als Schnittpunk und Schmelztiegel von germanischer, slawischer und romanischer Kultur und Sprache, von Beginn an "Sozialisations-Urgrund" und das "Substrat des musikantischen Denkens und Empfindens" Nach seinem Studium von Saxophon und Flöte am Wiener Konservatorium war Puschnig Mitte der 1970er Jahre mit Mathias Rüegg Gründungsmitglied des Vienna Art Orchestra, in dem er bis 1989 aktiv war. Er war auch an den Ernst Jandl-Projekten mit Lauren Newton beteiligt. Daneben spielte er Anfang der 1980er mit Hans Koller, mit dem Quartett Air Mail und mit saxofour. Mitte der 1980er holte ihn Carla Bley in ihre Gruppen. Mit Wolfgang Mitterer, Uli Scherer, seiner langjährigen Partnerin Linda Sharrock und mit Jamaaladeen Tacuma arbeitete er in verschiedenen Gruppen zusammen; dazu ist in den letzten Jahren vermehrt die Zusammenarbeit mit Reinhard Flatischler, Herbert Joos, Christof Lauer und Michel Godard getreten. Im Projekt „Alpine Aspects“ spielt er seit 1991 mit Jazzmusikern und den Amstettener Musikanten zusammen (zuletzt auf dem JazzFest Berlin 2006 sowie am Musikfest Waidhofen/Thaya 2007). Daneben ist er immer wieder mit dem koreanischen Perkussionsensemble SamulNori aufgetreten. Puschnig ist Professor an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Vorstand des dortigen Instituts für Popularmusik. 

 

Clemens Salesny ist in Scheibbs geboren, 1998 bis 2005 studierte er Saxophon an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Klaus Dickbauer und Wolfgang Puschnig. Von 2000 bis 2005 kam es zur Zusammenarbeit mit Bumi Fian; auch bildete er ein Duo mit dem Pianisten Clemens Wenger. Weiterhin spielte er im Quartett mit dem Vibraphonisten Woody Schabata, dem Kontrabassisten Raphael Preuschl und dem Trompeter/Flügelhornisten Herbert Joos. 2004 war er einer der Initiatoren der JazzWerkstatt Wien. Salesny arbeitete auch zusammen mit Steven Bernstein, Joe Zawinul, Oliver Lake, Sunny Murray, Fritz Novotny, Harry Pepl, Christian Mühlbachers Nouvelle Cuisine, Uli Scherer, Flip Philipp, Georg Breinschmids Mingus Project, Renald Deppe & die Wachauer Pestbläser, Concert Jazz Orchestra Vienna, Gansch and Roses, Wolfgang Reisinger, Andy Manndorff, Peter Herbert, Wolfgang Mitterer, Armin Pokorn, Jean-Paul Bourelly, Dick Griffin, Denis Colin Trio, Sabina Hank Orchestra, Takon Orchester, Vincent Pongracz oder Bodo Hell. Clemens lebt in Wien.

Leonhard Skorupa - wir fangen mit einem Ziat an: „Leonhard Skorupa schafft es immer wieder aufs Neue, sich mit den Veröffentlichungen seiner Projekte unter den interessantesten Neuerscheinungen der letzten Jahre zu positionieren. Ein Klarinettenquartett und eine Formation mit E-Gitarre, Bassklarinette, Schlagzeug und Saxofon gehören zu seinen erfolgreichsten Projekten mit hochgelobten CDs und Tourneen, die ihn bis ins nördlichste Sibirien führten.“ — Ö1 Kulturjournal Er wurde 1988 in Wien geboren und studierte Saxophon bei Klaus Dickbauer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Ferner war er Teilnehmer des „New York comes to Groningen“ Jazzprogrammes des Prins Claus Konservatoriums in den Niederlanden im Zuge eines Erasmusaufenthaltes, wo er bei Michael Moore studierte. Er besuchte Workshops und nahm Unterricht bei Andrew D’Angelo, Matt Wilson, Lew Tabakin, George Garzone, Don Braden, Mark Gross usw. „Leonhard Skorupa kann man als einen der jungen Wilden des österreichischen Jazz bezeichnen. Oder zumindest als Impulsgeber.“ — Ö1 Kulturjournal Skorupa lebt in Wien und arbeitet als Musiker, Komponist und Arrangeur mit zahlreichen Ensembles und Musikern aus der internationalen Musikszene zusammen. 

Viola Falb hat Saxophon Klassik und Saxophon Popularmusik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien studiert, Jazzkomposition an der Privatuniversität Anton Bruckner Linz (Christoph Cech) und an der Privatuniversität Musik und Kunst der Stadt Wien (Andy Middleton). Sie hat Auslandsaufenthalte in Berlin (Hanns Eisler Hochschule) und New York (Unterricht bei Hal Crook, Ellery Eskelin, Chris Potter,...) hinter sich und gründete 2004 die Band FALB FICTION, welche 3 CDs veröffentlichte; Viola ist Mitglied der Bands Saxophonquartett PHOEN, FS:eins, Studio DAN, Velvet Elevator, Falb/ Todorovski/Zenz, Orchester 33 1/3,... Sie tritt regelmäßig im In- und Ausland (Marokko, Almaty, Bishkek, Istanbul, New York, Volktheater Wien, Musikverein Wien, Wien Modern, VNM, Diagonale,...) auf und arbeitet auch an Auftragskompositionen wie bereits von Jeunesse, INÖK, Vienna Saxophonic Orchestra, Gegenstimmen Chor, Wiener Festwochen, SNIM, Viertelfestival, Cross Nova und hat Musik für die zeitgenössische Kinderoper aKTION nILPFERD geschrieben.
2008 wurde Viola der Hans Koller Preis: Newcomer des Jahres verliehen, sie hat auch weitere Preise für ihre Musik und Tätigkeit erhalten und zuletzt wurde ihr 2020 das Staatsstipendium für Komposition verliehen. 



Das sind die Websites unserer lieben Kolleginnen und Kollegen! Check them out!
https://www.fabianrucker.com/home 
https://www.astrid-wiesinger.com/about 

https://www.puschnig.com/

https://clemenssalesny.wordpress.com/

 

 

 

Introducing: The Team 

Hi! Hier ist Nora. Ich schreibe das hier aus meiner ganz persönlichen Perspektive - einerseits, weil Tobi und Mike schon vorgestellt wurden, andererseits weil Viele vielleicht nur ab und zu irgendwelche Postings sehen, aber nicht so genau wissen, was es mit dem onQ.20 auf sich hat und wer sich diese wahnwitzige Idee ausgedacht hat (ein auf Quarantäne Festival, onQ.20 eben):

 

Als mich Tobi vor ein paar Monaten anrief und meinte ob ich Lust hätte mit an Bord zu kommen, weil er und Mike ein Festival gegründet hätten, dachte ich mir: Klingt super!Und klingt nach viel Arbeit! Tobi ist mein E-Bass und Jazzharmonielehre-Lehrer, wir kennen uns, weil der Schmusechor, bei dem ich mitsinge, von der Klangkantine mal auf eine kleine Koop eingeladen wurde. Seitdem trinken wir gern Kaffee miteinander und diskutieren über die Kulturszene, Musik und manchmal auch Privates. Und Bass lerne ich auch, klar. 

Besonders spannend fand ich die Umstände, unter denen das Festival überhaupt zustandegekommen ist: Musiker*innen, die in der Isolation, während der COVID-19 Pandemie vor sich hin musizierten, haben ja einerseits zwar vielleicht doch ein bisschen Alltag gehabt, was das Musizieren alleine angeht - aber: null Austausch mit Band- oder Ensemblekolleg*innen zu haben, keine Möglichkeit gemeinsam zu proben, und vor Allem: Abgesagte Gigs, abgesagte Unterrichtsstunden und dementsprechender Verdienstentgang einstecken zu müssen… klang für mich von aussen hart. Ein Großteil meines Freundeskreises besteht aus Musiker*innen, Künstler*innen, Kreativschaffenden eben. Sie Alle haben versucht, das Beste aus der Situation zu machen und einfach auszuhalten, was nicht zu ändern ist. 

 

Aber: In der Zeit so produktiv, so lebendig, so motiviert zu sein und digitaler Kooperation weiter zu musizieren, andere Musiker*innen mit einzubeziehen und daraus sogar ein Festival zu bauen, das noch dazu auch kulturpolitischen Anspruch hat und auch aufzeigt was vielleicht nicht so super gelaufen ist (und läuft), das ist, so fand und finde ich nach wie vor, großartig und unterstützenswert. 

 

Also klar habe ich Ja gesagt und bin seitdem selbst ehrenamtlich Teil des Kernteams. Eine ziemlich wunderbare und ziemlich arbeitsintensive Sache!

 

Tobi und Mike sind Berufsmusiker und in unzählige Projekte involviert, ihre zeitlichen Ressourcen, um an Content, Kompositionen, Festivalorga zu arbeiten sind deshalb enden wollend. So wie auch bei mir, ich bin eigentlich mitten im Abschluss eines MBAs, in mehrere Musikprojekte involviert und eigentlich beruflich im Marketing. Trotzdem bleiben wir dran, damit es gelingt.

 

Es soll ja vor Allem mit heuer nicht vorbeisein, wir haben inzwischen weitergedacht und tüfteln schon an 2020 (während Tobi gleichzeitig Nudel-Kompositionsvideos baut, wir Leute interviewen, Blogposts schreiben, Ensembles koordinieren und irgendwie versuchen nebenbei noch umzusiedeln und nicht wahnsinnig darüber zu werden dass wir den Sommer mit Festivalplanung verbracht haben während andere an der Alten Donau abhängen).

 

Ich glaube, wir sollten unsere Whatsapp Konversationen als Buch drucken, unser Projektmanagement als Poster auf die Wand hängen zur Erinnerung nach dem Festival und uns das onQ20. Logo tätowieren. Okay, Letzteres vielleicht doch nicht. Aber wir hoffen dass es dann, wenn es soweit ist, richtig gut wird. Also kauft die Tickets! Sonst war alles umsonst (fast).

 

Eure Nora, auch für Tobi und Mike

Introducing: The Flutes

Als wir kurz nach Ende des Lockdowns mit Doris und Thomas darüber gesprochen haben, wie es ihnen so erging, meinte Doris, sie liebe Gewohnheiten und Routinen und sei erstaunt darüber, an was sie sich jetzt schon wieder alles gewöhnt hat und es gar nicht mal so schlecht findet, obwohl für sie das selbe vor ein paar Wochen noch unvorstellbar war. Lest weiter über ihre aktuellen Projekte und schaut auch auf der Website von Doris und Thomas vorbei, dort gibt es noch mehr spannende Infos über die Beiden...
 

Thomas Frey absolvierte sein Flötenstudium am Brucknerkonservatorium Linz (Anton Bruckner Privat Universität) bei Norbert Girlinger mit abschließendem Diplom 2003 (Auszeichnung). Danach vertiefte er seine Studien bei Wolfgang Schulz.

Er besuchte Kurse bei Robert Aitken, Walter Auer, Pierre-Yves Artaud, Erwin Klambauer, Ernst Kovacic, Matthias Ziegler und nahm an der Internationalen Ensemble Modern Akademie 2004 (Klangspuren Schwaz) und seine Beschäftigung mit zeitgenössischer Kammermusik führte Thomas Frey zu Festivals wie den Bregenzer Festspielen, Wien Modern, dem Carinthischen Sommer, und Quantensprünge am Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) Karlsruhe, soundings am ACF London sowie Computing Music Köln.

Er ist regelmäßig Gastmusiker beim Klangforum Wien und konnte unter anderem an Projekten anlässlich der Salzburger Festspiele, der Darmstädter Ferienkurse, der Ruhrtriennale, der Biennale di Venezia, Wien Modern, Sacrum Profanum Krakau, Contemporary Music Festival Teatro Colon (Buenos Aires), arcus temporum Pannonhalma und des Festivals Territory Moskau mitwirken.

Thomas Frey war von 2009 an Mitglied des Vienna Art Orchestra und ebenfalls Mitglied von Studio Dan (www.studiodan.at).


Doris Nicoletti wurde in Graz geboren und erhielt den ersten Musikunterricht am Konservatorium ihrer Heimatstadt. Nach der Matura wechselte sie ans J.M.Hauer Konservatorium Wiener Neustadt und absolvierte gleichzeitig ein Soziologiestudium an der Universität Wien. 2005 setzte sie ihr Flötenstudium bei Barbara Gisler-Haase an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort. Weitere wichtige LehrerInnen waren ua.Eva Furrer (Klangforum Wien), Philippe Bernold (CNSMD Lyon) und Chiara Tonelli (Mahler Chamber Orchestra).

Nach dem Konzertfachdiplom mit Auszeichnung erhielt sie das Startstipendium für Musik und darstellende Kunst des Bundeskanzleramts, womit ihre engagierte Zusammenarbeit mit der jungen KomponistInnen-Szene und daraus hervorgehende innovative musikalische Projekte unterstützt wurden. In den darauf folgenden Jahren gelang es ihr, dreimal mit ver-schiedenen Formationen in das Förderprogramm NASOM (The New Austrian Sound of Music) des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) aufgenom-men zu werden.

Neben dem Ensemble PHACE ist sie aktuell Mitglied von Studio Dan (www.studiodan.at), des Synesthetic Octets (www.synestheticoctet.com), sowie des Ensembles of the Lucerne Festival Alumni. Als Gastmusikerin beim Klangforum und dem RSO Wien, sowie mit diver-sen kammermusikalischen Formationen konzertierte sie bei wichtigen Festivals, wie den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, den Wiener Festwochen, den Münchener Opernfestspielen, der Ruhrtriennale, bei Wien Modern, dem Steirischen Herbst, sowie im Lincoln Center New York, in der Berliner Philharmonie, im Muziekgebouw Amsterdam und dem Wiener Konzerthaus.

Von 2014-2020 war sie außerdem Lehrbeauftragte für Flöte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
 

Webseiten:
https://phace.at/about-us/doris-nicoletti/

https://thomasfrey.at/konzerte
 

Introducing: The Drums

Wir hatten alle Drei im Vorfeld dazu befragt, was in der Zeit der Sozialen Isolation so Besonderes bei ihnen passiert ist, aber nachdem diese Drei mit behind the scenes Infos eher zurückhaltend waren, kriegt ihr hier ein bisschen was darüber zu lesen, was Andere so über sie sagen...
 

Andreas Lettner wurde von Backbeat schon einmal zum Drummer des Monats gekürt (s.u.), Dicogs.com schreibt zu ihm “Austrian drummer and engineer, currently living and working in Vienna.” - cool, nehmen wir als Beschreibung, aber weil’s ein bisserl dünn ist, hier noch mehr aus einem Artikel von Backbeat: 

 

“Woher kommt deine Liebe zum Schlagzeug und wie hat alles begonnen?
Ich komme aus einer sehr musikalischen Familie. Mein Vater hat 25 Jahre lang die örtliche Trachtenmusikkapelle geleitet, bevor er sie meinem ältesten Bruder übergab. Ein weiterer Bruder von mir ist ebenso Schlagzeuger – Christian Lettner. Er spielt mitunter bei Klaus Doldingers Passport und hat mich mit Sicherheit sehr stark beeinflusst, als ich selber zu spielen begann.

Wer sind deine größten musikalischen Einflüsse? Also sowohl am Schlagzeug, als auch insgesamt.
Mein Bruder Christian hatte anfangs sicherlich großen Einfluss auf meine musikalische Entwicklung. Später kam die größte Inspiration von J Dilla, Tony Williams, Aphex Twin, Questlove, Eric Valentine, Chris Dave, Soulquarians, James Blake, Blake Mills, Al Schmitt und allen Künstlern, mit denen ich arbeiten durfte. 

 

In welchen Projekten bist du aktuell aktives Mitglied als Drummer?
Bei Lylit, 5K HD und Synesthetic 4.


 

Michael Prowaznik musste, so wie wir alle, auf viele Konzertbuchungen verzichten weil uns COVID-19 in die Quere kam.… hier ein Auszug daraus was die Kulturwoche über Michis letztes Projekt schreibt:
 

“Da die Jazzszene in Wien recht überschaubar ist, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich die fünf Musiker Jahson the Scientist (Vocals), Heli Mühlbacher (Guitar), Felipe Scolfaro Crema (Keyboards), Philipp Kienberger (Bass) und Michael Prowaznik (Drums) über den Weg liefen. Ende 2015 haben sie sich in einen Proberaum eingeschlossen und erste gemeinsame Jam-Sessions gemacht, "und das", so Heli Mühlbacher, "hat sich extrem gut angefühlt." Was danach folgte, war eine erste Veröffentlichung einer EP mit drei Songs auf Kassette, die recht rasch ausverkauft war. 2018 hat sich das Quintett nochmals in den Proberaum eingesperrt, um dort ihren Mix aus Hip-Hop und Jazz für ihr erstes Longplay-Album aufzunehmen. Titel des Albums - Spectrum, erschienen im Mai 2019 auf dem Label 9Star Records. In Folge entwickelte sich 2019 zu einem richtig guten Jahr für Sketches on Duality und auch für 2020 waren bereits unzählige Live-Konzerte fixiert. Von einem Tag zum nächsten musste ein Konzert nach dem anderen aufgrund COVID-19 abgesagt werden.” Gut, dass es das onQ.20 gibt! Ein bisschen Spaß war’s dann doch… und wird’s, im September im Porgy!

Zusammenarbeit u.a. mit Paul Urbanek, Nouvelle Cuisine, Lionel Loueke, Dean und Gary Levitt, Daniele Camarda, David Doruzka, Dana Stevens, Patrick Cornelius, Sebastian Müller, Georg Vogel, Rene Benson, Ben Martin, milk+, Maja Osoijnik, Peter Knoll, Alex Machacek, Zsolt Bende, Mika Vember, Viola Falb, Herbert Pirker, Darius Edlinger, Andy Manndorf, Lukas Kranzelbinder, jazzwerkstatt workshop ensemble: Lorenz Raab, Wolfgang Schiftner, Clemens Salesny, Daniel Riegler, Bernd Satzinger, Raphael Preuschl, Peter Rom, Clemens Wenger… noch Fragen?


Herbert Pirker schreibt auf seiner Website: Born (1981) and raised in the bucolic countryside of Styria he started playing drums at the age of six and since then never stopped banging these beautiful instruments. Der Lebenslauf ist gespickt mit lauter coolen Milestones, so wie bei Andreas und Michael auch, wir zählen jetzt nicht alles auf, nur die hier, weil sich’s anbietet: Herbert has performed and recorded with the following artists/bands: Alex Machacek, Kelomat, Zeena Parkins, Wolfgang Mitterer, Louis Sclavis, Dean Bowman, Karl Ritter, Weisse Waende, Wolfgang Puschnig, Jack Walrath, Klaus Dickbauer, Jazzwerkstatt Wien, Phillip Nykrin, Christoph Dienz, Linley Marthe, Lorenz Raab, Otto Lechner, Juraj Kriglak,  Falb Fiction, Nicholas Letman-Burrtinovic, Perfect, Bumpfi u.d.Tanzbären (aus der Pro7 TV-Werbung), Iriepathie, Kurt Ostbahn, the Cosmic Hustlers..

Und weil wir was ganz Aktuelles nehmen wollten, hier bitte: So war’s laut PNP Lokalausgabe in Passau gerade eben erst, wir freuen uns auf Herbert im Herbst (hach, schön):
“Ein Höhepunkt im sehr bunten Programm und auch für dieses Trio wieder ein Höhepunkt nach dem langen Kultur-Lockdown ist am Donnerstag der Gig von Mario Rom und seinen Gefährten beim Corona-Pionier-Jazzfest im Rathaus-Innenhof gewesen. Erstmals seit März durften Ausnahme-Trompeter Rom, Kontrabassist Lukas Kranzelbinder und Schlagzeuger Herbert Pirker wieder auf der Bühne vor Leuten gemeinsame Sache machen. Das geht dank umsichtiger Organisation Paul Zauners, Jürgen Waldners und beider Team mit peniblen Regeln wie Anmeldelisten und Atemmasken während der 60 pausenlosen Konzertminuten.”



 

Und hier die Links zu allen Artikeln aus denen wir Zitate geklaut haben:
https://www.backbeat.at/drummer-in-des-monats/andreas-lettner/

https://www.kulturwoche.at/podcasts/podcast-artist-talk/4326-heli-muehlbacher-podcast-interview
https://plus.pnp.de/lokales/passau_stadt/3716664_Klangmaler-Trio.html

Das hier ist Michaels Website:
http://www.nohomeforjohnny.com/Michael_Prowaznik.html

Das hier ist Herberts Website: http://www.herbertpirker.com/herbertpirker.com/home_news.html

 

Introducing: The Trumpets

Martin hat in der Zeit der Isolation (notgedrungen) die Liebe zum Kochen entdeckt. Er empfiehlt seine Pasta Ragù alla Bolognese, welche ihn beim Gustieren, mit einem Glas Rotwein schwenkend, vom Urlaub in Bella Italia träumen lässt. Welche neuen Gerichte er nun zaubert, könnt ihr ihn am besten vor Ort beim Festival fragen! Inzwischen hier noch ein paar Insights über Martin:

Martin Eberle ist in Wien geboren, hat auch hier studiert, genauso aber in der Schweiz an der Musikuniversität. Martin hat an diversen Hochschulen für Musik unterrichtet, das Vienna Jazzorchester mit gegründet und ist heute mit diversen Projekten beschäftigt, so mit 5KHD, die Strottern Blech, Kompost 3, Jazzorchester Vorarlberg und Rom, Schaerer, Eberle.
Wir zitieren hier gerne über den letzten Release von 5KHD aus dem PROFIL:

Was eine gute Band von einer hervorragenden unterscheidet: ein magischer Moment, ein gelungenes Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren. Im Falle der Wiener Elektropopjazz-Virtuosen 5K HD, bestehend aus der Sängerin Mira Lu Kovacs, den Kompost-3-Musikern Benny Omerzell (Keyboard), Manu Mayr (Bass), Martin Eberle (Trompete) und neuerdings Andreas Lettner am Schlagzeug, ist es der rauschhafte Mix unterschiedlicher Stile. Die Musik von 5K HD klingt gleichermaßen nach Free-Jazz-Exkursen, Elektropop und durchgeknallten Prog-Rock-Elementen, spielt mit Trap und Minimal-Techno-Einflüssen, ist futuristisch und dennoch im Hier und Jetzt verankert.

...und Lorenz!

Wir zitieren die Tagesezeitung “die Presse”, die über Lorenz Raab schreibt: “Trompete, Schlagzeug, zwei Kontrabässe, eine elektronisch verstärkte Zither: In dieser exzentrisch besetzten Band könnte eigentlich jeder Leader sein, Christoph Dienz, der seiner Zither verwegen progressive Klänge abtrotzt, die Bassisten, die höllisch groovten und himmlisch schwelgten, Drummer Herbert Pirker, bei dem die Fäden zusammenlaufen…

Tatsächlich Leader der XY-Band ist Lorenz Raab, 1975 in Linz geboren, Solotrompeter in der Volksoper, damit finanziell unabhängig vom Jazz. Seine geistige Unabhängigkeit hat er bereits in Bands wie Forms of Plasticity oder Bleu bewiesen. Von Bleu erscheint im Jänner das sehr lyrische Album „Strong Relation“. Die XY-Band besticht indes durch die Ungezwungenheit, mit der sie in gefährlich klingende Soundwelten abtaucht, in denen sanfte Texturen in köchelnde Grooves übergehen, letztlich fast nervenzersetzend werden. Es liegt am Hörer, ob er lieber die Elemente des Cool, der Fusion, des Funk oder gar eines akustischen Drum’n’Bass erlauschen will. Die luftigen Stücke der XY-Band sind ohne Substanzverlust vieldeutig. Diese Eigenschaft schreibt man sonst nur Trompetenjazz mit der Signatur der Allergrößten zu: Lee Morgan, Donald Byrd, Miles Davis.

Raab drückte sich an den Bühnenrand, gab seinen Kollegen viel Spielraum. Wenn er sein Horn an die Lippen nahm, dann koste er das Mundstück, schien manchmal die Töne eher aus der Trompete zu saugen, als in sie zu blasen. So taumelte dieses famose Ensemble durch Fiebertraum und Ekstase.”

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