Festival für

Jazz & Neue Musik

2. - 3. September 2020

Porgy & Bess | Wien

Foto: Karo Pernegger

Das erste Festival Österreichs, dessen Kompositionen im COVID bedingten Lockdown entstanden, hat in hochkarätiger Besetzung im ausverkauften Porgy & Bess stattgefunden. Weiter geht es mit einem physischen Album – und der Motivation, kommendes Jahr weiterzumachen. 

 

Tobias Vedovelli und Mike Tiefenbacher hatten trotz Krise und Isolation den Versuch unternommen, weiter Musik zu machen und im musikalischen, digitalen Austausch während der Isolationszeit Kompositionen entwickelt, in die sie immer mehr Musiker*innen involvierten. Am 2. & 3. September 2020 kam die Musik anlässlich der Wiedereröffnung des Porgy & Bess Wien auf die Bühne. Die zwei ausverkauften Konzertabende bestätigten dem onQ.20 Team die große Lust des Publikums in Wien auf neue Musik und Jazz – trotz oder gerade wegen der COVID-Krise.

„OnQ.20 ist entstanden, weil Kunst und Kultur innovativ sein muss und auch in Zeiten der Krise neue Wege finden soll. Wir wollten das, was musikalisch trotz sozialer Isolation entstanden ist, sichtbar machen und eine Plattform schaffen, über die Dialoge innerhalb dieses Diskurses und über ihn hinaus stattfinden können. Wir hoffen, dass uns das gelungen ist – und dass das heurige onQ.20 erst der Anfang ist," meint Tobias Vedovelli.

 

Real ist es geworden, und der Anfang von hoffentlich Vielem: Auf die Konzerte folgt nun als Erstes im November (Zeitpunkt TBC) ein physischer Release: Auf dem Doppelalbum (erhältlich via onQ.20 Onlineshop) werden die Aufnahmen aus der Zeit des Social Distancing und Live-Situation einander gegenübergestellt. 

Das Kernteam hinter den Kulissen des onQ.20, das aus den künstlerischen Leitern Tobias Vedovelli, Michael Tiefenbacher und der (ehrenamtlich im Team tätigen) Marketingexpertin Nora Dejaco besteht, hat jetzt schon den fixen Plan, das Festival für 2021 weiterzuentwickeln und wieder zu veranstalten – bestenfalls ohne COVID-19.

Musikerinnen und Musiker in den Ensembles des onQ.20 Festival:

Martin Eberle, Clemens Salesny, Astrid Wiesinger, Wolfgang Puschnig, Fabian Rucker, Michael Tiefenbacher, Tobias Vedovelli, Herbert Pirker, Viola Falb, Marianna Oczkowska, Sophia Goidinger-Koch, Martina Bischof, Maiken Beer, Thomas Frey, Lorenz Raab, Anna Tsombanis, Peter Rom, Beate Wiesinger, Andreas Lettner, Leonhard Skorupa, Michael Prowaznik
 

onQ.20 wurde heuer unterstützt von:

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Das war das Line-Up am 2. & 3. September

2. September
Konzertbeginn zwischen 20 / 20.30 Uhr

1. Set

Martin Eberle

Clemens Salesny

Wolfgang Puschnig

Michael Tiefenbacher

Tobias Vedovelli

Herbert Pirker

Trumpet

Reeds

Reeds

Keys

Bass

Drums

EXTRA: Studio Dan Soundpainting

Marianna Oczkowska

Sophia Goidnger-Koch

Martina Bischof

Maiken Beer
Viola Falb

Violin

Violin

Viola

Violoncello
Reeds

2. Set

Marianna Oczkowska

Sophia Goidnger-Koch

Martina Bischof

Maiken Beer

Thomas Frey

Viola Falb

Wolfgang Puschnig

Violin

Violin

Viola

Violoncello

Flute

Reeds

Reeds

3. Set

Marianna Oczkowska

Sophia Goidnger-Koch

Martina Bischof

Maiken Beer

Thomas Frey

Martin Eberle

Viola Falb
Clemens Salesny

Wolfgang Puschnig

Michael Tiefenbacher

Tobias Vedovelli

Herbert Pirker

Violin

Violin

Viola

Violoncello

Flute
Trompete

Reeds

Reeds

Reeds

Keys

Bass

Drums

3. September
Konzertbeginn zwischen 20 / 20.30 Uhr

1. Set

Lorenz Raab

Anna Tsombanis

Peter Rom

Beate Wiesinger

Andreas Lettner

Trumpet

Reeds

Guitar

Bass

Drums

2. Set

Fabian Rucker

Astrid Wiesinger

Michael Tiefenbacher

Tobias Vedovelli

Michael Prowaznik

Reeds

Reeds

Keys

Bass

Drums

3. Set

Lorenz Raab

Anna Tsombanis

Fabian Rucker

Astrid Wiesinger

Leonhard Skorupa

Daniel Riegler

Peter Rom

Michael Tiefenbacher

Tobias Vedovelli

Andreas Lettner

Trompete

Reeds

Reeds

Reeds

Reeds

Trombone

Guitar

Keys

Bass

Drums

Musik von Tobias Vedovelli, Michael Tiefenbacher sowie Kompositionsaufträg von Ralph Mothwurf, Beate Wiesinger, Daniel Riegler, Viola Falb & Phil Yaeger

Tagestickets, Festivalpässe & Supporter Tickets mit Extras

Sackerl, Goodies & CDs

Werde onQ.20 Supporter*in

onQ.20 Doppelalbum mit Aufnahmen aus der Isolation & Live aus dem Porgy & Bess

 
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Idee & Konzept

Durch die Ausgangsbeschränkungen und die Stilllegung des sozialen sowie des kulturellen Lebens, ausgelöst durch die COVID-19 Pandemie, brach die Lebensrealität auch für uns Musiker*innen radikal ein. Zudem fiel vom einen auf den anderen Tag ein wesentlicher Teil der Einkünfte komplett aus. Da es alternativlos war ausschließlich an zukünftigen Vorhaben zu arbeiten, diese zu organisieren und zu planen, entstand die Idee eines Konzepts, das die kompositorische und aufnahmetechnische Arbeit in der jetzigen Situation des „Social Distancing“ mit der Präsentation der zu eben dieser Zeit entstandenen Musik im Rahmen eines zweitägigen Festivals verbindet.

Die Einkünfte aus den Verkäufen der Tickets, der Packages und des Doppelalbums werden ausschließlich für die finanzielle Bestreitung des Festivals und die Künstler*innen-Gagen verwendet.
Die Einkünfte aus den Verkäufen der Tonträger gehen in vollem Umfang an die Musiker*innen. Ein geringer Aufschlag pro Tonträger fließt zusätzlich in den Topf zur Finanzierung des Festivals.

 

onQ.20 Sessions

Konsequent im Sinne des „Social Distancing“ werden Kompositionsideen, -konzepte und -skizzen erarbeitet, fertige Partituren, Stimmen und Pilotspuren an Musiker*innen aus der Wiener Jazz- und Neuen Musik-Szene verschickt und im „Home Office“ aufgenommen.
Die Musik und die Videos sind online gratis zugänglich und als erster Teil, sowie Sichtbarmachung des onQ.20 Festivals zu verstehen und reihen sich damit nicht in eine Reihe diverser gratis Streaming- und Wohnzimmerkonzerte auf überquillenden Social-Media-Kanälen ein.

onQ.20 Festival

Das onQ.20 Festival präsentiert in Zeiten der COVID-19 Krise und der damit verbundenen Isolation entstandene Musik innerhalb der dabei formierten Ensembles. 
Die Ensemblegröße ist dabei sehr variabel und reicht vom Trio bis zum Nonett, besetzt mit Musiker*innen aus der österreichischen Jazz- und Neuen Musik-Szene. Darunter sind:

 

Musiker*innen

Clemens Salesny

Martin Eberle

Peter Rom

Astrid Wiesinger

Viola Falb

Herbert Pirker

Leonhard Skorupa

Michael Prowaznik

Andreas Lettner

Fabian Rucker

Doris Nicoletti

Thomas Frey

Daniel Riegler

Michael Tiefenbacher

Tobias Vedovelli
Benny Ommerzell 

Beate Wiesinger

Ralph Mothwurf

 

About

Durch die Ausgangsbeschränkungen und die Stilllegung des sozialen Lebens ausgelöst durch die COVID-19 Pandemie brach die Lebensrealität für uns Musiker*innen (wie für etliche andere Berufsgruppen) radikal ein. Zudem fiel vom einen auf den anderen Tag ein wesentlicher Teil der Einkünfte komplett aus. 

Deshalb ist in Zusammenarbeit zwischen den beiden Komponisten Tobias Vedovelli und Michael Tiefenbacher ein Konzept entstanden, “Social Distancing” als künstlerisches Konzept umzusetzen. 

Es gibt dabei keinen direkten Kontakt zwischen den Ausführenden. Ideen, Skizzen und Konzepte von einem der beiden Komponisten werden an den jeweils anderen gesendet, der arbeitet die Idee isoliert vom Ideengeber aus und stellt sie fertig.

Diese fertigen Kompositionen wurden und werden an Musiker*innen aus der Wiener Jazz- und Neuen Musik-Szene verschickt und im „Home Office“ isoliert voneinander aufgenommen. Gerade für einen Zugang zur Komposition und zur Musik, dem interaktive Komponenten, Improvisation, musikalische Antizipation und wechselseitige Kommunikation eine große Bedeutung zugeschrieben werden, bedeutet dies eine ganz besondere Herausforderung.

Die aufgenommenen Spuren werden übereinandergelegt, Videos zu den Aufnahmen produziert und somit entsteht zusätzlich zur Vertonung auch ein Video der gefertigten Kompositionen. Diese „Musikvideos“ werden veröffentlicht – nicht jedoch zum Selbstzweck und völlig ohne jegliche weitere Verwendung, so wie es seit einigen Tagen im Sinne der Gratis Streaming- und Wohnzimmerkonzerte in vielerlei Social Media Kanälen passiert, sondern als eigentliches Werbemittel und aufmerksam machen für ein zweitägiges Festival, das im Herbst in Wien stattfindet. Dabei sollen die in dieser Zeit entstandenen Kompositionen innerhalb der dabei formierten Ensembles präsentiert werden. Die Ensemblegröße ist dabei sehr variabel und wird vom Trio bis hin zum großen Ensemble reichen.
Der Ticketerlös kommt als Gage den MusikerInnen zuteil und dient als Finanzierung der Veranstaltung, der CD-Verkauf fließt direkt an die Künstler, ein kleiner Aufpreis auf die Produkte (3€) fließt wiederum in den Finanzierungstopf der Veranstaltung und somit zu den MusikerInnen. 

Die im Home-Office aufgenommenen Stücke werden zusammen mit einem Live Mitschnitt vom Festival auf einer Doppel CD veröffentlicht, deren Erlös wiederum in das Festival und die CD Produktion fließt.

Wir wollen mit der Komposition, den Aufnahmen und der Erarbeitung der Musik uns und den beteiligten MusikerInnen ein Stück weit Normalität und Arbeitsalltag zurückgeben und auch finanziell zumindest einen Teil des verlorenen Einkommens kompensieren. 

Derart facettenreich und mit so großem Output zu komponieren und zudem all die organisatorischen, administrativen Aufgaben des Vorhabens zu bewältigen wäre während des normalen Konzertbetriebs schlicht und ergreifend nicht möglich und dazu möchten wir die momentane Leerzeit nutzen.

Durch die Produktion der „Social Distancing“-Aufnahmen und des Live Mitschnitts beim Festival sollen ein künstlerischer Vergleich und eine Gegenüberstellung der verschiedenen Arbeitssituationen für die Musiker sichtbar und hörbar werden. Einerseits in der eingeschränkten Situation als Teil einer separiertes Aufnahmekette im „Home Studio“ andererseits als interaktiver Teil eines Ensembles mit verstärktem Fokus auf Improvisation. 

 

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